ROTTWEIL
Rottweil, die ehemalige Reichsstadt am Oberen Neckar, zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb, lädt Sie zu einem Besuch ein! Lassen Sie sich vom Charme des mittelalterlichen Stadtkerns, dem reichhaltigen Kulturangebot und der wunderschönen Landschaft verführen. Rottweil liegt in der Ferienregion Oberer Neckar im gleichnamigen Landkreis Rottweil.
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Moderne Kunst und Kultur vor historischer Kulisse – schöner und spannungsreicher können Kontraste nicht sein. Geschichte und mittelalterliches Stadtbild prägen die älteste Stadt Baden-Württembergs wie kaum eine andere in der Region.
Im Bewusstsein ihrer historischen Wurzeln hat sich aber auch eine moderne Stadt mit großer Lebendigkeit und Lebensfreude entwickelt. Insbesondere im kulturellen Bereich hat Rottweil viel zu bieten. Ob Musik, Kunst, Literatur oder Theater, für jeden ist etwas dabei.
Das Video oben zeigt einen Spaziergang durch die Altstadt von Rottweil am Neckar. Bild antippen und genießen!
Eingebettet in eine intakte und wunderschöne Landschaft zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb bieten Rottweil und seine Umgebung einen großen Naherholungswert. Im Sommer wie auch im Winter können zahlreiche Freizeitaktivitäten ausgeübt werden.
Einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben und zur Freizeitgestaltung leisten die mehr als 200 Rottweiler Vereine. Ob im sportlichen, kulturellen oder sozialen Bereich – die Aktivitäten der Vereine bilden eine tragende Säule des öffentlichen Lebens.
Neckarline - eine der längsten Hängebrücken
Mit der Neckarline hat Rottweil eine neue Attraktion. Die Neckarline ist eine der längsten Fußgänger-Hängebrücken der Welt und verbindet die Altstadt mit dem TK Elevator Testturm. Mit 606 Metern Länge ist sie doppelt so lang wie das höchste Bauwerk der Stadt, der Testturm (246 Meter). Die Brücke ist nicht nur ein architektonisches Wahrzeichen, sondern auch eine komfortable Möglichkeit, das Neckartal zu überqueren. Eine spektakuläre Aussicht und ein einzigartiges Gehgefühl in luftiger Höhe sind garantiert. Die Neckarline ist besonders. Ihre geschwungene Form ist wie ein weiches "S", das zuerst zur Mitte hin ansteigt, um dann sanft abfallend an der Stadtmauer auszulaufen. So eröffnen sich immer neue, spannende Aus- und Einblicke.
Rottweil ist eine aktive und attraktive Stadt. Ihre Einwohner finden hier hervorragende Möglichkeiten der persönlichen und beruflichen Entfaltung. Die sanfte, aber stetige Zunahme der Einwohnerzahl unterstreicht dies.
Rottweil ist nicht nur für die gleichnamige Hunderasse und die alemannische Fasnet bekannt. Die Stadt ist in den letzten Jahren noch mehr zu einem der kulturellen Zentren zwischen Stuttgart und Konstanz geworden, das alte Tradition mit lebendiger Kultur verbindet.
Die Geschichte der ehemaligen Reichsstadt geht zurück bis in die Bandkeramikerzeit (2000 v Chr.). Bedeutende Spuren hinterließen die Römer, die sich – nachweisbar – um 73 n. Chr. ansiedelten und einige Jahre später das Municipium Arae Flaviae gründeten.
Die Römerstadt ging im 3. Jahrhundert unter. Vor dem Hintergrund einer guten Verkehrslage entwickelte sich der Königshof “Rotuvilla”, der erstmals 771 n. Chr. in einer Heiligen-Vita erscheint.
Dieser Königshof erlangte durch die Karolinger große Bedeutung als Gerichtsort und Verwaltungszentrum. Das Rottweiler Hofgericht zählte danach im Spätmittelalter zu den bedeutendsten Gerichten in Deutschland.
Die interessanteste Hinterlassenschaft aus der Rottweiler Geschichte, die Stadt selbst, hat sich seit dem späten Mittelalter entwickelt. Die Staufer errichteten die Stadt an ihrem heutigen Standort und orientierten sich in vielerlei Hinsicht am Beispiel der sogenannten Zähringer-Städte (Teilung der Stadt durch das Straßenkreuz in vier Teile u.a.). Bis in diese Zeit geht der spätmittelalterliche Stadtkern zurück. Er ist heute geprägt von erkergeschmückten Bürgerhäusern, geschmiedeten Stechschildern, die seit dem 16. Jahrhundert vorgeschrieben waren, und zahlreichen Kirchen.
Zu Beginn der 70er-Jahre des 20. Jahrhunderts beschloss die damalige Landesregierung von Baden-Württemberg eine grundlegende Reform der Gemeinden des Landes. Viele kleine Kommunen waren aufgrund ihrer Struktur und Finanzkraft kaum mehr in der Lage, die anstehenden und notwendigen Investitionen in den Bereichen Daseinsvorsorge und Infrastruktur zu leisten. Mit der Zusammenfassung zu größeren Einheiten sollten Aufgaben zusammengeführt, der Verwaltungsapparat gestrafft und Leistungspotenziale gebündelt werden.
Die ehemals selbständigen Gemeinden Feckenhausen, Göllsdorf, Hausen, Neufra, Neukirch und Zepfenhan wurden im Zuge dieser Gemeindegebietsreform in den Jahren 1972 bis 1974 per Eingliederungsvertrag in die Stadt Rottweil eingegliedert.
Landesgartenschau 2028
Mitten in der Natur und doch ganz nah an der historischen Innenstadt: So präsentiert sich 2028 die Landesgartenschau in Rottweil. Die renaturierte Flusslandschaft des Neckars bietet Platz für Schaugärten, Gastronomie und Eventflächen. Nach der Landesgartenschau wird das Gelände für Gäste wie Bewohner dauerhaft zugänglich sein und stärkt so das historische Ensemble der ältesten Stadt Baden-Württembergs. Spaziergänge, Spielen und Entspannen im Grünen und am Wasser, direkt vor der Haustür – was will man mehr?
Rottweil hat viele schöne, aber bislang oft voneinander getrennte Ecken: den oberen und unteren Stadtgraben, die Neckarauen, den Flusslauf des Neckars bis zur Primmündung. Mit der Landesgartenschau 2028 werden diese grünen Inseln miteinander verbunden – zu einem zusammenhängenden, innenstadtnahen Naherholungsgebiet mit nachhaltigem Charakter. Neue Wege und Brücken sorgen dafür, dass die Innenstadt künftig besser mit dem revitalisierten Neckar und dem Gewerbepark Neckartal verbunden ist. So eröffnen sich ganz neue Perspektiven auf die historische Stadt. Spaziergänge und Ausflüge mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl werden dort möglich, wo vorher topographische Grenzen waren. Besonders die barrierefreie Erreichbarkeit vieler Areale stellt einen wichtigen Fortschritt dar.
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