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WANDERN MACHT GLÜCKLICH

Zahlreiche weitere interessante Ausflugs- und Freizeittipps finden Sie auf den Ortsseiten.

Eins sein mit der Natur, sich an der frischen Luft bewegen. Wandern ist ein wahrer Gesundheits- und Glücksturbo - gerade für ältere Menschen. Selbst das Zurücklegen kurzer Strecken fördert die Gesundheit. Das ist erwiesen. Je regelmäßiger wir uns bewegen, desto größer ist der Effekt.

Viele ältere Menschen leiden an Einsamkeit. Damit verbunden ist Antriebslosigkeit, Kontaktarmut und Depression. Wandern oder moderates Bewegen wirkt dagegen.

Einsamkeit zu Hause kann sich anfühlen, als ob Du in Deinen Gedanken feststeckst. Einsamkeit in der Natur hält Dich nicht in Deinem Kopf gefangen. Sie holt Dich sanft heraus. Deine Aufmerksamkeit richtet sich auf die Landschaft, wie das Licht durch die Bäume wandert, auf kleine Überraschungen am Weg, auf das Moos und die Felsen. Die Natur gibt Deinem Geist eine Abwechslung, die man nicht erzwingen kann. Hier draußen gibt es keinen Leistungsdruck, Du musst nicht produktiv sein und niemand fragt Dich, wer Du bist und was Du machst. Du musst Dich niemandem erklären. Du musst Dich keiner Tour beweisen. Du existierst einfach.

Zu Hause kann sich die Einsamkeit anfühlen, als ob etwas fehlt. Aber in der Natur fühlt sich Einsamkeit wie Präsenz an. Du bist bei Dir und in der Natur, die Dich umgibt. Und das schöne ist, dass Dich die Natur nicht hetzt. Einsamkeit in der Natur fühlt sich sicherer an. Wir spüren, dass wir Teil von etwas Größerem sind. Dein Zeitplan lockert sich, denn Deiner Wanderroute ist es egal, wie schnell Du bist. Jeder Schritt ist ein Beweis dafür, dass Du es kannst.

Oft trifft man unterwegs auf andere und Gleichgesinnte. Ein Schwätzchen bei einer Rast tut so gut. Das, aber auch die Bewegung an für sich, machen glücklich. Zum anderen fördert körperliche Aktivität bei natürlichem Licht die Ausschüttung von Glückshormonen. Gleichzeitig werden Stresshormone abgebaut. Negative Gefühle und Alltagssorgen rücken in den Hintergrund.

Wandern kann fast jeder und ohne große Vorbereitungen, vorausgesetzt, medizinische Indikatoren sprechen nicht dagegen. Ist man einigermaßen fit, beginnt man am besten mit einer kleinen Tour und steigert sich allmählich und je nach Wohlbefinden. Das kann zunächst ein Spaziergang durch den Wald oder über eine Wiesenlandschaft sein. Dabei wird der Entdeckergeist geweckt. Das nächste Mal geht's schon ein Stückchen weiter. Das entwickelt sich von selbst. Übrigens, regelmäßige, moderate Touren verlangsamen den Alterungsprozess und steigern die Lebensfreude.

Entspannte Pausen sind wichtig. Vielleicht liegen auf dem Weg Gasthöfe. Haben sie geöffnet? Sind unterwegs schöne Aussichtspunkte und auch öffentliche Toiletten? Offizielle Rundwanderpfade sind oft mit Zeitangaben versehen. Diese sollten aber nur ein grober Anhaltspunkt sein und sie gelten meist nur für jene, die geübt sind und die Strecke ohne Pause an einem Stück durchlaufen. Aber wer rennt eine schöne Route schon in einem Stück ab? Deshalb unbedingt mehr Zeit einplanen.

Ausrüstung beim Wandern

In jedem Fall ist die Mitnahme eines geladenen Handys empfehlenswert. Im Notfall kann Hilfe herbeigerufen werden. Aber es kann auch zur Orientierung dienen.
Ebenso ist die Mitnahme einer Wanderkarte zu empfehlen. Handy-Apps funktionieren manchmal mangels Empfang nicht. Oder die Angaben sind schlichtweg überholt.
Wandervereine empfehlen Wanderstöcke, am besten höhenverstellbar. Sie beugen Verletzungen vor und schützen Hüft- und Kniegelenken.
Bequeme Wanderschuhe sind obligatorisch. Sie sind rutschfest, haben ein gutes Profil.
Da das Wetter immer wieder wechseln kann, ist bei der Bekleidung das Zwiebelprinzip angesagt. Je nach Situation können Kleidungsstücke abgelegt oder angezogen werden. Atmungsaktive Outdoorjacken schützen vor Wind und Regen.
Beim Wandern verliert der Körper Wasser. Die Mitnahme von Tee oder Wasser ist angesagt. Auf keinen Fall "frisches Quellwasser" trinken. Es könnte verunreinigt sein, was zu Magen-Darm-Problemen führt.
Transportiert werden die Getränkeflasche und andere Utensilien in einem bequemen, gut gepolsterten Rucksack. Ebenso kann ein kleines Vesper mitgenommen werden. Sollte der Rucksack noch halb leer sein, so ist das gut.

Wandern ist die beste Medizin

Der Blutdruck kann genauso sinken wie der Ruhepuls.
Die Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke werden gestärkt. Das wirkt sich positiv auf die gesamte Haltemuskulatur aus.
Langfristig kann das Körpergewicht sinken.
Die Beweglichkeit und der Gleichgewichtssinn werden geschult
Der Kreislauf wird angekurbelt.
Die Abwehrkräfte werden gesteigert.
Durch die Bewegung in der Natur können Verspannungen gelindert werden und Nervosität sich legen.
Die frische Luft kann Kopfschmerzen lindern.
Durch Bewegung im Freien kann der Körper Vitamin D produzieren, das ist gerade im Alter wichtig. Das „Gesundheitsvitamin“ kann vor Krankheiten schützen, Stimmungsschwankungen ausgleichen und das Immunsystem anregen.

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