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Fürstliche Sammlung in Donaueschingen

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Am Karlsplatz, wenige Schritte vom Schloss entfernt, liegen die Fürstlichen Sammlungen. Hier ist noch alles erhalten, was einst von der fürstlichen Familie mit viel Sammelfreude zusammengetragen wurde. Die Ausstellung zur Geologie, Mineralogie und Zoologie ist ein Kleinod unter den naturkundlichen Sammlungen in Deutschland, ein erstaunenswertes Museum im Museum. Denn die Ausstellung mit ihren Schränken und Vitrinen, den ausgestopften Tieren und in Spiritus eingelegten Reptilien, den Saurier- und Mammutsknochen stammt noch aus der Gründungszeit des Museums.

Das Juwel der Fürstlichen Sammlung ist eigentlich die einzigartige Gemäldegalerie. In seltener Dichte und Vollständigkeit präsentiert diese die Meister der mittelalterlichen Tafelmalerei, wie zum Beispiel Hans Holbein d.Ä., Lucas Cranach und Mathias Grünewald, um nur einige zu nennen. Vielleicht das schönste Stück der Sammlung ist jedoch das Werk eines "Namenlosen", der Wildensteiner Altar des Meisters von Meßkirch aus dem Jahre 1536, ein durch seine strahlende Farbigkeit überwältigendes Werk. Seit Herbst 2001 sind diese Bilder ausgelagert, um Platz für eine Ausstellung mit zeitgenössischer Malerei zu schaffen. Vorübergehend sind sie also in den Fürstlichen Sammlungen leider nicht mehr zu sehen.

Mit einigen aufsehenerregenden Stücken kommt auch die Moderne zur Geltung, Besonders Anselm Kiefers düsteres Kunstwerk "Die Donauquelle" ist nach dem Besuch der Quelle im Park ein Muß. Der Familiensaal beherbergt Stücke aus der Geschichte des Hauses Fürstenberg, darunter prachtvolle barocke Schlitten und Kutschen, Laufräder und frühe Fahrräder.

Öffnungszeiten: Die Fürstenbergischen Sammlungen im Karlsbau, Karlsplatz 7, sind ausser montags täglich geöffnet von 10.00-13.00 und von 14.00-17.00 Uhr, Sonn- und Feiertage von 10.00-17.00. Tel. 0771/86-563.

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